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Mobbing

Was ist eigentlich Mobbing?

Mobbing bezeichnet ein systematisches, wiederholtes und über einen längeren Zeitraum andauerndes feindseliges Verhalten gegenüber einer Person, zum Beispiel in der Kita oder in der Schule. Ziel ist es häufig, die betroffene Person psychisch zu verletzen, zu isolieren oder aus einer Gruppe zu drängen.

Merkmale von Mobbing:

  • Wiederholung: Die Angriffe geschehen regelmäßig (z.B. täglich oder wöchentlich).
  • Dauer: Mobbing zieht sich meist über Wochen, Monate oder sogar Jahre.
  • Absicht oder Wirkung: Selbst, wenn keine bewusste Absicht besteht, kann das Verhalten als Mobbing gelten, wenn es eine schädigende Wirkung hat.
  • Machtungleichgewicht: Die betroffene Person hat oft keine Möglichkeit, sich wirksam zu wehren.

Typische Mobbing-Handlungen:

  • Verbreiten von Gerüchten oder Lügen
  • Soziale Ausgrenzung oder Ignorieren
  • Beleidigungen, Spott, Drohungen
  • Bloßstellung vor anderen
  • ungerechte Kritik
  • Körperliche Angriffe (seltener, aber möglich)

Die Folgen von Mobbing können sein:

  • Psychische Beschwerden (z.B. Angst, Depression, Schlafstörungen)
  • Körperliche Symptome (z.B. Kopfschmerzen, Magenprobleme)
  • Leistungsabfall oder Schul-/Arbeitsvermeidung
  • Soziale Isolation

Daher lernen die Kinder im Resilienztraining:

  • Wie kann ich richtig handeln, was kann ich tun, wenn ich geärgert/gemobbt werde?
  • Warum ärgert oder mobbt ein Kind ständig? Braucht das Kind nicht auch Hilfe?
  • Wie kommuniziere ich richtig?